Wildbienen

Wildbienen sind vielgestaltige Insekten mit schönen Unterschieden in ihren Arten. Es gibt allein in Deutschland ca. 570 Bienen-Arten. Die Honigbiene (Apis mellifera) kennen wir alle. Dagegen sind die weitaus meisten Bienenarten, zu denen u. a. die Sand-, Mauer-, Woll- oder Pelzbienen und nicht zuletzt die Hummeln gehören, wildlebend und brauchen keinen Imker.

Wie mache ich meinen Garten/Balkon bienenfreundlich?
oder
Wie gebe ich Wildbienen ein Zuhause?

Die richtigen Pflanzen:

Bienen benötigen zum Leben Blütenstaub (Pollen) sowie Nektar. Durch Rasenmäher, Betonmischer und konventionellen Ackerbau verschwinden die meisten einheimischen Wildblumen.

Pflanzen Sie gebietsheimische Wildblumen und Gräser. Sie müssen ja nicht gleich Ihre exotischen Zuchtpflanzen ausreißen. Pflanzen Sie dazwischen eine Wildblumenmischung und unterstützen so die Artenvielfalt. Fördern Sie mit einem Wildpflanzenbeet/-balkon Bienen, Hummeln, Käfer, Fliegen, Schmetterlinge, Vögel und andere Lebewesen, die auf einheimische Pflanzen als Nahrungsquelle angewiesen sind.

Aber laufen Sie jetzt bitte nicht in den Blumen-/Pflanzenmarkt, denn die meisten Blumenmischungen sind Zuchtsorten.

Die Pflanzenmischungen der Firma Rieger Hofmann GmbH zeichnen sich durch eine hohe Vielfalt heimischer Arten und eine mehrjährigen Blühphase aus. Die für das Ruhrgebiet speziell zusammengestellte Mischung sorgt dafür, dass die Lebenszyklen der Pflanzen und Insekten in unserer Region zusammenpassen. Die Saatgutmischungen der Rieger-Hofmann GmbH orientieren sich nach dem Vorbild der Natur. Hier finden Sie Samen und Pflanzen gebietsheimischer Wildblumen und Wildgräser aus gesicherten Herkünften. Bienen, Hummeln, solitäre Wildbienen, Wespen, Fliegen, Schmetterlinge und Käfer sowie anderen Tierarten finden dann ein breit gefächertes und langfristiges Nahrungsangebot.

Die „Honigpflanzenmischung“ erhalten Sie bei www.rieger-hofmann.de und bei den REVIERIMKER´n Oberhausen.
Hier unsere Anleitung Wildblumenwiesen säen für Hobby-Gärtner.

Da ziehen sie gerne ein:

Die im Handel üblichen Nisthilfen für Wildbienen sind häufig ungeeignet und werden von den Bienen nicht angenommen oder richten sogar erheblichen Schaden an. Man meint, etwas Gutes zu tun aber leider wendet man Geld und Energie ohne positive Wirkung auf. Auch hier sollte Ihr erster Weg nicht in den Baumarkt sondern lieber in den nächstgelegen Wald führen.

Die meisten Wildbienenarten legen ihre Eier zusammen mit einem Pollenknödel in eine Röhre und verschließen die Röhre am Eingang. Die Nachkommen entwickeln sich dann hoffentlich ungestört in den nächsten Monaten und schlüpfen im nächsten Jahr. Entsprechend muss die Brutröhre beschaffen sein. Aus Harthölzern (Eiche, Esche, Buche, Obsthölzer) mit Bohrungen zwischen 2mm und 9mm im Durchmesser quer zur Faser.

Anleitungen und Inspirationen gibt es hier: www.naturgartenfreude.de

„Nisthilfen für Wildbienen selber bauen“ ein Anleitung von Andrea Doussier.

Insektenhotel für WildbienenSonderband Natur & Garten "Nisthilfen für Wildbienen und Wespen"

Sonderband Natur & Garten „Nisthilfen für Wildbienen und Wespen“

So nicht: ungeeignete Nisthilfen www.wildbienen.de/wbs-soni.htm

Weitere Informationen: www.wildbienen.info

Bienenfreundlicher Garten: www.stadtbienen.org/bienenfreundlicher-garten

Welche Wespenarten gibt es? www.aktion-wespenschutz.de


Honig  •  Bienen  •  Daniela  •  Petra  •  Patrick  •  Christa  •  Kaufen  •  Erlebnis  •  BSV